Dominikanische Republik

Land der Kontraste

Luxus-Tourismus / Große Armut

Die Dominikanische Republik ist ein gebirgiger Inselstaat in der Karibik. Sie bildet gemeinsam mit dem Staat Haiti die Insel Hispaniola.

Unser Bild der Dominikanischen Republik ist in der Regel geprägt durch die Hochglanzbilder der großen Reisekonzerne, die den Großteil der Einnahmen des Geschäftes mit dem Tourismus ins Ausland abfließen lassen: Palmen, weiße Strände an türkisem Wasser. Die luxuriösen "All-Inclusive Hotelresorts" bleiben den meisten Einheimischen jedoch verschlossen.

Laut Angaben der Welthungerhilfe leiden 24 % der rund 10 Millionen Einwohner an Unterernährung und mit einem Welthunger-Index von 10,2 wird der Schweregrad des Hungers weiterhin als „ernst“ eingestuft (Stand 2011).

Die Arbeitslosenquote liegt bei rund 14 % und somit deutlich über dem Durchschnitt Lateinamerikas (7,6 %).

Immer wieder versuchen einzelne Dominikaner, aus wirtschaftlichen Gründen mit überladenen Booten zur wohlhabenderen Nachbarinsel Puerto Rico zu gelangen.



Impressionen